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Verein Interessengemeinschaft Pharmabau 3000 e.V.

Niedersachsenstraße 1, D-29339 Wathlingen

Tel.:  +49 (0) 5144 / 92366

Fax.: +49 (0) 5144 / 92386


E-Mail: info@vip3000.de

VIP 3000

© 2012 VIP 3000

Verein Interessengemeinschaft Pharmabau e.V.


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Adresse:

Marchstr. 4

10587 Berlin


Kontakt:

Prof. Dr.-Ing. Martin Kriegel

Telefon: +49 30 314 241 70

Telefax: +49 30 314 211 41

E-Mail: kontakt@hri.tu-berlin.de
Webseite: www.hri.tu-berlin.de


Betätigungsfeld:

Ausbildung von Fachkräften sowie experimentelle und numerische Untersuchungen im Bereich Heizungs-, Lüftungs- und Klimatechnik, speziell

Raumluftströmungen, Strömungen in Rohren und Kanälen, Thermische Behaglichkeit, Instationäre Klimatisierung, Bionik, Olfaktometrie undEnergiesysteme für Gebäude.


Unternehmensdaten:

Gründung: 1885

Mitarbeiter: 38

 




Das Hermann-Rietschel-Institut (HRI) der Technischen Universität Berlin ging aus der von Hermann Rietschel 1885 gegründeten „Prüfstelle für Heizungs- und Lüftungseinrichtungen” hervor. Es ist das weltweit älteste Universitätsinstitut seines Fachbereichs.

Die Forschungsarbeiten und Untersuchungsergebnisse des HRI prägen die Entwicklung der Heiz- und Raumlufttechnik in Deutschland und tragen unter Anderem zur Erarbeitung von Normen und Richtlinien bei. Seit Juni 2011 leitet Prof. Dr.-Ing. Martin Kriegel den Lehrstuhl und hat den Fokus auf die Minimierung des Spannungsfeldes zwischen Behaglichkeitsanforderungen, hygienischem Raumklima und energieeffizienter Anlagentechnik gesetzt. In diesem Zusammenhang findet schwerpunktmäßig auch Forschung an Reinen Räumen (Reinräume und Räume des Gesundheitswesens) statt.

Auf 1800 m² sind ein Hörsaal, Seminarräume, Werkstätten, Büroräume, ein eigener Rechencluster mit 400 Berechnungskernen für numerische Simulationen und mehrere 6 bis 8 m hohe Versuchshallen untergebracht. Zur Untersuchung der Fragestellungen existieren am HRI entsprechende Prüfstände, Messtechnik und Software.

Insbesondere stehen neben generischen Raumströmungslaboren auch zwei Forschungsreinräume zur Verfügung (siehe rechte Seite).


Für experimentelle Untersuchungen verfügt das HRI über ein hochmodulares Forschungslabor, bestehend aus zwei Reinräumen mit zugehörigen Schleusen. Die Konfiguration deckt mit ihren Möglichkeiten ca. 90 % der Praxisfälle von Reinen Räumen ab – somit ist dieser Forschungsreinraum einmalig in Deutschland. Es kommen zwei lüftungstechnische Schutzkonzepte zum Einsatz: Ein Reinraum ist mit einer turbulenten Verdünnungsströmung (TVS) mittels Dralldurchlässen und Umluft-Filter-Fan-Units (H14-Filter) ausgestattet. Der zweite Reinraum wird über eine turbulenzarme Verdrängungsströmung (TAV) mittels vollflächigen Filter-Fan-Units (U15-Filter) und Doppelboden belüftet. Im TAV-Reinraum sind bis zu 600-fache Luftwechsel möglich. Zum Schutz vor Querkontamination ist eine Druckkaskade in Stufen von 15 Pa realisiert. Die Temperaturen können mit einer Toleranz von ± 0,1 K geregelt werden.


Die Errichtung des Forschungsreinraums wurde finanziert durch eine Projektförderung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie unter dem Förderkennzeichen 03ET1206A.


Hermann-Rietschel-Institut,


Technische Universität Berlin


Forschungsreinraum


am Hermann-Rietschel-Institut